Lisis Kurzhaarschnitt die Zweite – Teil 2

Schon beim ersten Haarschnitt fiel mir auf, dass die von mir verwendete Schere nur sehr mittelmäßig abschneidet und auch zum Halten für mich recht unbequem ist. Es sollte also Ersatz her und da ich in einigen Videos und auch schon live Friseusen sah, die mit einem Razor Haare schnitten, war das der ideale Zeitpunkt, eine kleine Gerätebestellung zu tätigen. Schon ein komisches Gefühl, beim Friseurbedarf nur die Schere und den Razor in den warenkorb zu legen – keine Schürze oder nen schönen Umhang. ;n) Aber damit sind wir zur Zeit sehr gut ausgestattet.

Nachdem Lisi also trockengelegt und in einen neuen Umhang mit frischer Halskrause (in dem Fall Neckwrap von Basler) verpackt war, konnte der Spaß beginnen. Beim ersten Mal hatte ich mich ja sehr vorsichtig an die Materie herangetastet, da ich bei Damen-Kurzhaarschnitten noch recht unerfahren bin. Diesmal sollten deutlich mehr Haare dallen, da Urlaub anstand und Lisi für die Küste eine windsichere Frisur brauchte.

Gesagt getan, nach den klassichen Scherenschnitten am Nacken, Pony und Deckhaar kam an den Seiten und dem Hinterkopf der Razor zum Einsatz, um etwas Volumen zu zaubern. Finde ich schon krass, dass man durch Abschneiden Volumen erzeugen kann, iss aber so. ;n)
Das Schneiden mit der Schere erfolgte übrigens im noch nassen Haar. Den Razor setzt man als Hobbyfriseuse aber idealerweise im trockenen Haar ein, da dann gleich zu sehen ist, wie die Frisur fällt.

Die Nackenlinie ist übrigens bewusst asymetrisch gehalten, das hat also nix mit meinem Knick in der Optik zu tun. ;n)

Der Einsatz des Razors ist hier nur angedeutet (da ich mit einer Hand fotografiert habe). Die Verwendung funktioniert ähnlich wie mit der Schere in dem man sich Haarpartieen abteilt, diese durchkämmt, mit der einen Hand festhält und mit der anderen Hand den Razor langsam durch die Haare gleiten lässt. Unterschied ist dabei, dass die Haare nicht vor den Fingern abgeschnitten werden, sondern zwischen Kopf und Handrücken. Neben den verschiedenen Aufsätzen steuert auch der Druck auf den Razor und die Geschwindigkeit die Menge fallender Haare. Aber auch hier gilt, dass durch langsames Herantasten sehr gute Ergebnisse ohne allzu große Risiken erreicht werden können. ;n)
Das dauert zwar alles etwas länger als im richtigen Salon, aber ist es nicht genau das, was Spaß macht? Also mir und Lisi schon. :n)

Es hat sich diesmal wirklich gelohnt und Lisi hat echt Haare gelassen. Und mit dem Ergebnis waren/sind wir beide hoch zufrieden.

Mittlerweile sind seit dem Haarschnitt knapp drei Wochen vergangen und es wird langsam Zeit für erste Korrekturen. Meinetwegen gerne! ;np

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