Größenwahn

Keine Sorge, die Überschrift des heutigen Artikels bezieht sich nicht auf meine Sammelleidenschaft für Kittel oder die Zugriffszahlen hier im Blog. Vielmehr geht es mir um die Tatsache, dass man sich einfach nicht auf die Größenangaben bei Kleidern verlassen kann. Tut man es doch, so ist man ganz schnell verlassen. ;n)

Gerade gestern habe ich schweren Herzens drei Kleidungsstücke zurückgeschickt, die wir gerne behalten hätten, aber die uns nicht gepasst haben – trotz vermeintlich richtiger Größe. Zum einen eine wunderbare dünne Daunenjacke für Lisi, die aus extrem softem Nylon hergestellt ist und sich ganz klein verpacken lässt. Leider keine Chance, Lisi hätte sie bei der erstbesten Bewegung gesprengt. Größe der Jacke: XL

Dann eine graue Daunenjacke für mich aus einem etwas festeren, dennoch glatten und extrem rascheligen Nylon. Die ging gerade so zu und saß wie eine zweite Haut. Das wäre schon gegangen, aber die Jacke ist neu, entsprechend teuer und für den Preis soll sie dann auch bequem sein. Einfach nur weil sie schön ist, muss ich sie nicht haben, dafür ist mein Mangel an Jacken nicht groß genug. Größe der Jacke: 48

Und noch eine Steppjacke für Lisi, die auch aus einem fantastischen dunkelblauen Stoff hergestellt ist. Ganz matt, kein Glanz, aber super raschliges Nylon, das sich fast anfühlt, wie das Innenfutter anderer Jacken, einfach toll. Der Reißverschluss am Westenteil ging prima zu. Aber außen die Druckknöpfe standen geschlossen unter so einer Spannung, dass es nicht wirklich gut aussah und auch die Arme waren sehr eng geschnitten. Größe der Jacke: XL

Jetzt habe ich mal an unseren Größen rumgehirnt und unsere Klamotten durchgeguckt. Also Lisi hat in Unterteilen Kleidergröße 38/40, in Oberteilen 40/42, je nach Armlänge auch mal 44, aber selten. Ich habe in Unterteilen eine 44/46, in Oberteilen eine 46/48.
Normalerweise. Beide haben wir Ausreißer nach oben und unten in unseren Kleiderschränken. Ich habe bspw. eine 42er Bluse, die mir gut passt, Lisi einen 36er Rock. Andersrum habe ich einen 52er Kittel der mir nicht allzu weit ist und Lisi eine 46er Bluse, die ihr gut sitzt.

Also wenn das kein Größenwahn ist, dann weiß ich auch nicht. Was denken sich die Hersteller dabei!? Oke, dass es zwischen Vintagemode und heutiger Mode Größenunterschiede gab und gibt ist klar. Aber auch innerhalb der jeweiligen Epoche weichen die einzelnen Größen so extrem weit voneinander ab, dass da kein erkennbares Muster oder eine Regelmäßigkeit dahinter zu stecken scheint.

Wir machen das jetzt ganz einfach und fahren morgen mal wieder in ein großes Einkaufszentrum südlich von Frankfurt. Dann probieren wir die Klamotten einfach vor Ort an, vielleicht ist ja was passendes in der Größe H und M oder C und A dabei. ;np

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