Ein kurzer Winterausflug

Das Leben hält ja immer neue Überraschungen und Eindrücke für uns bereit – ungeplante, aber auch geplante. Da mir die Sorte der geplanten Überraschungen die deutlich liebere ist, haben wir uns Ende letzten Jahres entschlossen, im Februar einen kleinen Kurzurlaub ins Nordhessische anzutreten, um Neues zu erleben. Einfach mal die Möglichkeiten haben, abseits der gewohnten Umgebung über einen längeren Zeitraum Martina zu sein, andere Kulissen für Bilder zu haben und auch mal den ein oder anderen Schritt draußen zu wagen, um meine neuen Jacken nicht nur drinnen zu tragen. Mit dem Rausgehen habe ich es ja in unserer Heimat bekanntermaßen nicht so, da ich dort bekanntermaßen kein Unbekannter bin und damit auch keine Unbekannte sein könnte (geiler Satz oder? ;np ). Also kam mir die Gelegenheit gerade recht und ich hatte – für mich – Großes vor, wollte mich aber auch nicht zwingen, wenn die Schisse zu groß geworden wäre. Aber dazu später mehr in einem eigenen Artikel.

Das ist auch der Grund, warum wir ab letzten Sonntag einfach weg waren. Also wir waren schon da, aber eben nicht hier. ;n) Ich hätte ja gerne live gebloggt vom illustren Ort der Reise, aber es gibt offenbach noch Stellen in Deutschland, an denen es kein Funknetz gibt, aber auch schon goar keins, nullnüschte. Also bekommt ihr die Infos nu eben nachgereicht. :n)

Vor den eigentlichen Ausflug haben die Götter der Reise aber die Planungen gesetzt und da konnte ich mich bei der Auswahl des Ferienhauses ganz auf die Erfahrungen und das Durchhaltevermögen vom Fräulein Steffie verlassen, mit der wir uns zum Kurzurlaub verabredet hatten. Die Suche führte uns in ein kleines Dorf in Nordhessen und dort in ein altes, umgebautes Bauernhaus mit einer Wohnfläche von fast 200 Quadratmetern und ausreichend Platz zum Spielen.
Der Speiseplan für die drei Tage war schnell zusammengestellt, zumal wir uns nicht auf lukullische Fetischtage eingestellt haben, sondern der Fokus ganz klar auf andere Dinge gerichtet war – die Schwarzwälder Kirschtorte von Steffie mal ausgenommen.

Mehr als die Organisation des Essens hielt uns das eigentliche Auswählen und Packen der mitzunehmenden Kleidung auf. Eigentlich eine angenehme Beschäftigung stellt das – bei begrenztem Platz im Auto – eine recht große Herausforderung dar. Also mit kritischem Blick vor den Kleiderschrank gestellt und die passenden Teile ausgewählt. Da muss der Kittel zu Bluse und Rock passen und die entsprechenden Schuhe und Jacken müssen auch noch mit. Und für Teile aus dem Hobby-Salon muss schlussendlich auch noch Platz bleiben, da wir im Ferienhaus auf das Friseuse spielen nicht verzichten wollten. ;n) Aber was sich jetzt so sachlich analytisch liest, war viel mehr ein panisches hin und her rennen zwischen den Kleiderstangen mit der Frage im Kopf, wieviel Outfits ich wohl an einem Tag tragen könnte? Insgesamt waren es dann sechzehn Blusen und rund dreißig Kittel für mich und eine ähnliche Menge für Lisi. Überflüssig zu erwähnen, dass wir nur einen Bruchteil der Klamotten getragen haben oder? Aber es war für das Feti-Herz beruhigend zu wissen, dass wir eine entsprechend große Auswahl dabei hatten und nicht plötzlich mit einem lauten „ich hab gar nix anzuziehen …“ durchs Haus irren mussten. Ein erstes nettes Bild ergab sich beim Vergleich der Menge an Martina-Kleidung im Vergleich zur mitgereisten Menge an Klamotten für mein männliches Alter Ego. Der große Koffer vorne links beinhaltet die „normalen“ Martina-Kleider, rechts der Koffer ist mit Kitteln und Schürzen (meine und die von Lisi) gefüllt und die kleine weiße Tasche hinten mit Männersachen (iiiiih …) ;n)

Nachdem also ein Teil der Rückbank rausgeflogen war, wurde der gesamte Platz im Auto mit Koffern, Taschen, Kisten und Kleidersäcken bis auf den letzten Kubikzentimeter gefüllt. Im neuen Domizil für die nächsten drei Tage angekommen haben wir uns erst Mal das gesamte Haus angesehen und dann die Kleiderschränke im Haus mit Glänze- und Raschelklamotten gefüllt.

Bei dem Bild konnte ich mich nicht entscheiden, welches ich posten soll. Das obere glänzt so schön durch den Blitz, beim unteren sind die Farben der Jacken natürlicher und besser getroffen. Also pack ich sie einfach beide rein, ist ja noch Platz auf der WordPress-Platte. ;n)

Da Steffie eine etwas kürzere Anreise hatte, war der Salon im Märchenwald schon fast fertig eingerichtet, als wir ankamen und es konnte direkt losgehen.

Am Sonntag habe ich mich noch etwas zurückgehalten, da meine Haut manchmal etwas allergisch auf zu viel Martina reagiert, aber den Montag und Dienstag habe ich ausgiebig genutzt, um die Olle springen zu lassen.

Leider ist Lisi am Montagabend erkrankt, so dass sie ab Dienstagmorgen die größte Zeit auf der Couch lag und Steffie und ich uns entweder gegenseitig fotografiert haben oder ausgiebig mit den Selbstauslösern unserer Fotos experimentierten. Einige Aktionen mussten wir daher verschieben, aber krank ist krank und verschoben ist nicht abgesagt. :n)

Insgesamt hat der Ausflug sehr viel Spaß gemacht – auch wenn die Vorbereitungen aufwendig waren – und ich bin mir sicher, dass das nicht der letzte Trip war, bei dem wir hier für drei Leute packen. Die nächsten Pläne spinnen sich bereits in meinem Kopf zusammen. ;n)

4 Kommentare

  1. hattet Ihr wohl auch alle diese Daunenjacken & -Mäntel auch dabei oderhatten sie keinen Platz mehr im Auto

    • Also die Jacken und Mäntel auf den beiden Bildern oben waren alle dabei; das ist in unserem Ferienhaus fotografiert.
      Aber das ist nur ein Teil unserer Sammlung. Insgesamt haben wir rund 30 Nylonjacken und -mäntel. ;n)

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