Blickwinkel

Ähnlich wie im richtigen Leben, kommt es auch bei Bildern immer auf den richtigen Blickwinkel an.
Doch was ist richtig, was ist falsch? Abgesehen davon, dass immer mehr Forenbetreiber in der letzten Zeit dazu übergehen, normierte Maßstäbe für richtig und falsch anzulegen und ihre Mitglieder das auf die ein oder andere Art und Weise spüren lassen, was nun richtig und falsch sei, bin ich der Meinung, dass im Fetischbereich einzig und allein jeder für sich sein eigenes Richtig und Falsch definieren muss (ganz klar ausgenommen davon sind Themen des Jugendschutzes oder Strafbares). Woher sonst kommt denn der Begriff „erlaubt ist, was gefällt„? Und genau das ist auch der Punkt bei Bildern. Was gefällt kommt unter Umständen ins Netz und was nicht gefällt, verrottet in den Tiefen der Festplatte, bis in tausend Jahren irgendwelche Dann-Bewohner der Erde versuchen, den ganzen Rotz zu entschlüsseln und zu deuten. Aber bis dahin kann und sollte die Wertung über ein richtig oder ein falsch, ein gut oder ein schlecht denjenigen vorbehalten sein, die auf den Bildern drauf sind oder die sie zumindest gemacht haben.

Und was mir bei meinen Bildern auffällt ist, dass es eben oft ein bestimmer Blickwinkel ist, der mir gefällt und es andere Blickwinkel gibt, aus denen es vermutlich nie ein Bild ins Netz schaffen wird. Mag sein, dass da jeder seine Schokoladenseite hat, aber bei uns Transvestiten kommen da vielleicht noch ein paar Punkte dazu. Wenn bspw. bei mir als Mann die Haare nicht ordentlich liegen, dann merke ich das früher oder später und kämme sie oder so. Bei der Fifi-Frisur ist das anders, die kann munter in alle Richtungen vom Kopp wegstehen und ich würde den ganzen Tag so rumlaufen, würde man es nicht zwischendrin mal auf einem Bild entdecken (Im Urlaub ist da sowas in der Art passiert, was leider eine ganze Reihe von Bildern zum Ausschuss degradiert hat). Auch das Make-Up endet irgendwo hinter dem Ohr und wenn die Haare nicht richtig liegen, dann sieht man dort wunderbare Kanten (die ich aber leider auch schon bei einer Vielzahl von Bio-Frauen gesehen habe, die entweder zu blöde waren, sich richtig zu schminken oder bei einer großen Gut-Riech-Drogerie arbeiten und sich so zukleistern müssen). Und wie das aussieht, wenn man sich als Brillenträgerin – mit recht starker Brille – von der Seite anblitzen lässt, das müsste ich wohl nur den Nicht-Brillenträgern unter uns erklären. ;n) (Die Problematik des Doppel- und Dreifachkinns beim fotografiert werden von unten lasse ich jetzt einfach mal weg, das tut mir nämlich auch bissje weh … ;np )

Meine erklärten Schokoladenseiten sind also von vorne oder maximal noch schräg von vorne, alles andere sind glückliche Zufallstreffer und aus dem Grund gibt es auch nur wenige spontane Bilder von mir beim Arbeiten, die richtig gut sind.

Umso mehr freut mich ein Bild vom letzten Dienstag, das ich – aufgrund der Krankheit von Lisi – schon mit Selbstauslöser gemacht und mich von hinten fotografiert habe. Die Haare liegen gut, make-up Kanten sind ebensowenig zu finden wie ein spiegelnde Brille (die eigentlich entspiegelt ist) oder Fettquaddeln unterm Kinn. :n)

Ein rundum gelungenes Bild, das ich gerne hier ins Netz stelle und damit zum Ausdruck bringen möchte, dass es manchmal auch gut sein kann, einen anderen Blickwinkel einzunehmen und zu probieren. Vielleicht ist ja was Interessantes dabei!? ;n)

Und als Ergänzung – weil man die Schürze gar so wenig sieht – noch eine Variante von vorne.

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