Die Sache mit dem „Leidensdruck“

Wann entsteht denn ein Leidensdruck und vor allem was kann man dagegen unternehmen, bzw. eben nicht?

Bei mir war das ganz klar der Moment, bzw. das langsam erwachende Bewusstsein, dass mit meiner damaligen Partnerin ein Ausleben meiner Wünsche und Fantasien nicht, oder nur in sehr geringem Maße möglich ist. Oke, das war nun mal so und ich habe das auch gewusst – mit meinen Fetischen und ihrem Hang zum „StiNo„-Dasein – bevor wir geheiratet haben. Kann also niemand sagen, das wäre – von meiner Seite aus – alles blind und unwissend passiert, bzw. überraschend aufgetaucht. Die Frage bleibt aber so und so die gleiche: Was kann man da machen, um diesen Ursprung des Leidensdrucks zu umgehen?

Die Vorstellung, dass sie sich doch irgendwann noch dafür begeistert kann man genauso schnell vergessen wie die, dass das bei mir irgendwann nachlässt, da es fachgerecht behandelt wurde. Ich habe keine Krankheit, die behandlungsbedürftig ist. Okeoke, auch das werden viele Menschen anders sehen, bzw. nicht so interpretieren. Aber das ist mir mittlerweile recht egal, denn es geht hier um mein Leben und folglich auch meine Sicht der Dinge. Dass das nicht immer ganz Mainstream ist, hab ich in den letzten Monaten und Jahren gemerkt, aber auch damit muss man leben.

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