Perfekt verstaut

Wenn man sich mit dem Thema Bondage beschäftigt, reifen im Kopf auch immer Fantasien heran, wie lange man wohl gefesselt und geknebelt irgendwo zubringen kann. Und ich muss zugeben, dass bei manchen Zeitgenossen da Wunsch und (biologisch schadfrei umsetzbare) Realität bisweilen auseinanderklaffen. ;n)

Automatisch kommt man aber zu der Überlegung wie es wohl Entführungsopfern gehen mag, die tagelang irgendwo festgehalten werden und dabei – im fetischorientiert besten Falle – dauerhaft gefesselt und geknebelt sind. Und hat nicht jeder (auch temporär) bondage-passive Part schon einmal davon geträumt, dass ihr oder ihm so etwas passiert? ;np

Wir haben uns also daran gemacht, eine Fesselung auszuprobieren, die man bequem auch über mehrere Stunden (von Tagen will ich hier gar nicht sprechen) tragen kann und haben in dem Zusammenhang auch eine Knebel-Kombination ausprobiert, die einem Entführungsopfer perfekt steht und die Hilflosigkeit komplettiert.

Entstanden sind die Bilder abends im Hotel nach userem letzten Besuch bei Elli Hunter, denn wie kann ein schönes Make-Up besser gehen, als in einer ordentlichen Bondage-Session!?

Aber von vorne:

Von Bild zu Bild schwindet meine Bewegungsfreiheit; auf dem letzten Bild bin ich mit insgesamt 50 Meter Seil an den Stuhl gefesselt. Eine Postion, die durchaus bequem wie genauso stramm und ohne Aussicht auf Selbstbefreiung ist. Ich hatte kaum bis gar keinen Raum für Bewegungen – was ja schließlich auch Sinn einer Fesselung ist. ;n)

Während ich mich auf Bild 1 hier noch über den ausbleibenden Knebel beschwere ;n) , sieht es auf Bild 2 schon besser aus. Mein Knebel besteht hier zunächst aus einem großen Tuch aus Seidensatin, das mit Lisi in den Mund gestopft hat. Darüber kommt ein großer Streifen Fixierpflaster gefolgt von einer Fixierbinde. Das Modell hier stammt aus dem Pferdesport und ist wirklich lange was viele viele Wicklungen um meinen Kopf bedeutet (aber grundsätzlich nix Schlechtes ist. ;n) ) Den Abschluss bilden hier zunächst zwei fest verknotete Nylon-Schals die ein sehr schönes Rascheln für mich produziert haben. Insgesamt eine sehr schöne, hilflose und ausgelieferte Position für mich.

Aber das war für mich noch nicht der ideale Knebel für ein Entführungsopfer. Vor langer Zeit hatte ich mal ein Bild auf der Seite von Sandra Silvers gesehen, auf dem eine Dame den Kopf komplett in Klebeband gewickelt hat und seitdem stand das auf meiner Wunschliste. Um das Feeling zu komplettieren hat mir Lisi zunächst Augenpflaster aufgeklebt, so dass wirklich nix mehr mit Sehen ist (wer das noch nicht ausprobiert hat – es ist der Hammer!). Das Hören wurde mit Ear-Plugs gedämpft (was aber nicht wirklich funktioniert, Abhilfe können hier vermutlich nur in-ear-Kopfhörer schaffen, die mit Musik beaufschlagt werden) und das Gesicht und die Haare durch einen Nylonstrumpf geschützt. Der dreilagige Knebel aus Tuch, Fixierpflaster und Binde blieb darunter bestehen. Das Klebeband hat den gesamten Knebel nochmal gefestigt und vor allem den Unterkiefer stramm fixiert, so dass außer Summen und Brummen keine Lautäußerungen mehr möglich waren.

Ein absolut geiles Gefühl des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit! So lässt es sich – meiner Meinung nach – als Entführungsopfer aushalten. ;n) Es war mir absolut unmöglich mich zu bewegen, geschweige denn mich zu befreien; die Fesselung war trotzdem sehr bequem und auch über einen längeren Zeitraum zu (er-)tragen und der mehrlagige Knebel und die Augenpflaster haben ihren Zweck mehr als gut erfüllt. Nächstes Mal ist Lisi dran. ;np

Und wer ein braves Entführungsopfer ist, darf auch ein wenig Spaß haben. ;n)

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Und unter dem Thema ‚Spuren von Spaß‘ habe ich auch noch zwei Bilder (bei den Profis immer ‚behind the scenes‚ genannt.