Unser erster Gast im Hobby-Salon

Nachdem der neue Stuhl etwas entstaubt und der Hobby-Salon provisorisch hergerichtet war, stand einem ersten Testlauf Ende Juli nix mehr im Wege.

Zuerst hatte also ich ein Date bei Lisi, dann sie bei mir und abends kam noch ein sehr lieber Freund von uns vorbei, um die Einweihung vom neuen Stuhl gebührend und möglichst raschelig mit uns zu feiern.
Unser Freund – nennen wir ihn einfach mal „Marcel Muster“ – bekommt dabei von uns zwar nicht die Haare geschnitten, aber wir finden auch genug andere Mittel und Wege, um ihn zu bespaßen.

So genießt er mehrfache, vierhändige Haarwäschen und Kopfmassagen, wird von uns in Schicht über Schicht Nylon gehüllt und „verraschelt“ und dabei – um das auch schön genießen zu können – fein säuberlich mit dem Stuhl verklebt. ;n)
Unter den Umhängen und Capes trägt Marcel übrigens Ski- und Regenbekleidung aus feinstem Nylon – Pamy & Co. lassen grüßen! ;n)

Was soll ich hier lange reden, dieser Abend lässt sich sowieso nicht in Worte fassen. Es war einfach nur laut und geil! :n)

(An der Licht- und Fotosituation im Hobby-Salon arbeiten wir übrigens noch. Da steckt room for improvement drin. ;n) )

Lisis Pfingst-Haarschnitt Teil 5

So. Passend zum Ende des Sommers sind wir auch durch mit Lisis Pfingst-Haarschnitt. ;n)
Prinzipiell finde ich das ja nicht schlecht, ein Thema auf mehrere Posts aufzuteilen, da man auch mal von der Substanz leben/bloggen muss, da hier nicht immer und überall Martina-Tage sind. Und gerade im Sommer kann es da schon mal längere Durststrecken geben, innerhalb derer ich froh bin, noch ein paar interessante Bilder und Berichte in der Schatzkiste zu haben. ;n)
Dennoch werde ich zukünftig Themen nicht mehr nach Feiertagen benennen um nicht Ende August über Pfingsten sprechen zu müssen. ;np

Seis drum, hier die letzten Bilder:

Nach dem Schnitt wasche ich Lisis Haare nochmal durch. Das spült zum einen die kurzen Stupfelhaare weg die beim schneiden entstehen, macht die Haare nochmal schön feucht vor dem föhnen und stylen und ist einfach eine geile Schaumparty (auch wenn ich hier den Umhangwechsel vorher ganz vergessen habe)!

Nach dem Waschen habe ich Lisi noch den Nacken ausrasiert. Hier zeigt sich wieder mein Hobby-Status, denn dazu verwende ich einfach einen Herrenrasierer, den ich bei uns im Bad gefunden habe. Keine Ahnung, wer den sonst benutzt… ;np
Ans Rasiermesser trau ich mich (noch) nicht ran, aber vielleicht übe ich das mal an nem Luftballon oder so. Wäre ja schade, wenn Lisi – aufgrund durchtrennter Nackenmuskeln – immer der Kopp nach vorne kippen würde…

Ferdsch. :n)

Pfingst-Haarschnitt – Teil 4

Nachdem Lisi neu verpackt war, ging es ans Schneiden ihrer Haare. Mittlerweile ist aus meinem Rumgeschnippel eine Mischung aus ihrem früheren kurzen Bob und einem Pixie-Cut geworden. Und gestylt mit Schaum und Wachs für die Strähnchen sieht das richtig gut aus.

Zum Schneiden des Ponys gibt es ja verschiedene Ansätze und Möglichkeiten. Da Lisi einen Scheitel trägt, bringt die klassische Schnittlinie oberhalb der Augenbrauen aber nix.

Das Schneiden der Strähnen seitlich vor den Ohren erfordert recht viel Fingerspitzengefühl und Konzentration. Keine Zitterpartieen bitte! ;n)

Das Deckhaar wird ringsum eingekürzt; am Hinterkopf etwas weniger, um später mit dem Razor mehr Volumen zu schaffen.

Mit dem Razor lässt sich das Haar dann schön texturieren. (Das ist hier übrigens nur fürs Bild gestellt; beim Razor-Einsatz sollten die Partieen genauso sauber abgeteilt werden, wie beim Schneiden mit der Schere)

Und danach ganz wichtig: Die Kundin mit dem Nackenwedel von den kleinen kurzen Stupfelhaaren befreien!

Kleine Korrekturen lassen sich dann auch im fast trockenen Haar (Mit der Schere schneide ich lieber am noch gut feuchten Haar, den Razor benutze ich lieber im fast schon trockenen Zustand) noch gut durchführen, bevor es ans nächste Waschen geht.

Pfingst-Haarschnitt – Teil 3

Nach der ersten Haarwäsche war es erst mal an der Zeit, Lisi neu zu verpacken. Schließlich möchte ich ja auch auf meine Kosten kommen (auch wenn die mittlerweile bei Weitem nicht mehr nur beim Thema Nylon angesiedelt sind). ;n)

Neben einem neuen Umhang wurde auch die Halskrause gewechselt und diesmal kam das Neckwrap zum Einsatz, das schön soft und selbsthaftend ist. Das bietet im Vergleich zur klassischen Halkra den Vorteil, dass man die Länge selbst bestimmen kann. Und so kann man einen schönen und sicheren „Wickel“ basteln, ohne dabei auf Klebeflächen oder Perforationen Rücksicht nehmen zu müssen (Fürs Waschen ist das Neckwrap allerdings nullnüschte geeignet, da es unter Näseeinwirkung recht schnell zerfasert).

Darüber kommt ein schöner Schneideumhang aus softem Nylon, der in Verbindung mit dem etwas festeren Kundenkleid wahnsinnig laut raschelt.

Hakenverschluss mag ich am liebsten. Da rutscht und kratzt nix und man ist nicht von der Länge des Klett abhängig. Bindebänder sind auch was feines, aber beim Schneiden unpraktisch, da im Weg. ;n)

Nach dem Verschließen die Halskrause schön sauber umklappen (ärgerlich, wenn in manchen StiNo-Salons das gute Gescherr schon dabei zerreißt oder halblebig vom Hals weghängt). Und abschließend natürlich das sanfte Glattstreichen des Umhangs über dem Kundenkleid und dem darunter befindlichen Kittel und der Bluse – ein Träumchen! (mein neuer Lieblings-Superlativ)

Dieses mal habe ich Lisi noch den Schneideumhang verpasst, um die neue und ordentliche Verpackung zu komplettieren. ;n) Somit war sie bereit fürs Schneiden.

Pfingst-Haarschnitt – Teil 2

Nachdem Lisi schön verpackt war (ich habe ihr zur Sicherheit noch ein Handtuch umgelegt, da das mobile Rückwärtswaschbecken und unser Stuhl nicht 100% kompatibel sind), hab ich ihr erst mal ordentlich den Kopf gewaschen. ;n)

Dabei steht Lisi besonders auf einen Wechsel zwischen kräftigem und zartem Waschen mit ausgiebiger Massage der gesamten Kopfhaut.

Das bei uns das Wasser zum Haare waschen (noch) aus dem Literblech kommt, stört weder Lisi noch die anderen Leute, die bisher in den Genuss einer Martina- oder Lisi-Verwöhnhaarwäsche gekommen sind. ;n)

Zum Schluss schön Trockenrubbeln und schon ist Lisi bereit für den nächsten Umhangwechsel. :n)

Pfingst-Haarschnitt – Teil 1

Eigentlich war der Besuch von Lisi auf meinem Stuhl ja nur zum Nachschneiden des Deckhaars geplant. Aber im Verlauf des Haarschnitts ist doch ein neues Styling draus geworden, das uns beiden sehr gut gefällt. Lisi hat im „real life“ auch schon das ein oder andere Kompliment für die neue Frisur bekommen und ein paar Freundinnen von ihr haben nach der Friseuse gefragt. Hehe… kommt da ein größeres Outing auf mich zu? Outing 2.0… neee, eigentlich bin ich gar keine Pixelschubserin, eigentlich bin ich Friseuse – geboren im falschen Berufsleben. ;n)

Aber zurück zum eigentlichen Inhalt: Erstmal muss Lisi natürlich wieder ordentlich verpackt werden, denn was taugt der beste Haarschnitt, wenn es dabei nicht ordentlich raschelt!? Und wie das dieses Mal wieder geraschelt hat. Auf dem ersten Bild – bei der Waschbecken-Anprobe – ist zu erkennen, das Lisi sehr mit Satinbluse und passendem Kittel sehr ordentlich angezogen ist (dazu trug sie einen Mini-Minirock, Lurex-Nylons und braune Wildleder Stiefel).

Als erstes habe ich ihr ein Kundenkleid im Kimono-Stil verpasst, damit Kittel und Bluse unterm Umhang optimal geschützt sind.  Dazu eine nassfeste Papierhalskrause von Waldschmidt (Das Neckwrap hat sich nicht als besonders nassfest erwiesen und kommt bei uns eigentlich nur noch beim Schneiden zum Einsatz).

Drüber kam zum Waschen ein schwarzer Nylonumhang. Der sieht zwar auf den Bildern sehr matt und eher schon uninteressant aus, ist aber aus feinstem Nylon, dass auf der Raschelskala sehr weit oben zu finden ist. Leider hat der Umhang einen Klettverschluss (die mag ich persönlich nicht so gerne), mit Hakenverschluss wäre das ne glatte Zehn! ;n)

Nach dem Anlegen des Umhangs muss die Halskrause erstmal ordentlich umgeklappt und gerichtet werden.

Und zum Schluss folgt natürlich das obligatorische Zurechtzupfen des Umhangs und das sanfte Ausstreichen über die Schultern der Kundin. Für mich ein besonderer Moment in mehrfacher Hinsicht: Zum Einen ist es natürlich besonders geil, die vielen Raschelschichten übereinander zu spüren, zum Anderen ist das für mich aber auch so eine Art Startschuss für die nächste Runde. :n)

Preview – neues Kundenkleid

Gestern kam eine Lieferung aus den USA hier bei uns an: Zwei neue Kundenkleider von «Joico» aus sehr glänzendem und glattem, schwarzen Nylon. Da die Teile in Ihrer Verpackung schon ganz verführerisch glänzten, hab ich einen kurzerhand in die Januarsonne gehängt und Euch ein schnelles „Preview“-Bild – ohne künstlerischen Anspruch – geknipst. ;n)