Lisis erster Salontag im neuen Jahr

Lisi hatte in 2020 bereits ihren ersten Kunden zum Bart- und Haarschnitt.
Dazu hat sie sich schick gemacht mit Pumps, schwarzen Nylons, Bleistiftrock aus Leder mit Fishtail, graue Satinbluse und orange-farbenem Nylonkittel aus sehr zartem Nylon mit asymmetrischer Knopfleiste.

Neue Schuhe

Normalerweise stehen Schuhe ja nicht an erster Stelle auf meiner (laaaaangen) Wunschliste. Aber manchmal dürfen es eben auch da ein paar Neue sein. Und nachdem eine sehr junge Verkäuferin beim letzten Schuhkauf (die braunen Schaftstiefel vor dem Winterurlaub) das Anprobieren doch recht irritiert beobachtete – und sie wohl auch nur am Rande vernahm, dass ich weiß, dass das Damenstiefel sind – habe ich diesmal wieder den Online-Shop gewählt. Das klappt ganz gut, wenn auch nicht so convenient wie in den großen Bekleidungs-Shops und man kann die Schuhe in Ruhe zuhause anprobieren und zu verschiedenen Outfits testen.

Und da gerade Winterschlussverkauf ist, habe ich mir mal ne Kiste voll Schuhe kommen lassen. ;n)

Da mir krankheitsbedingt etwas die Zeit davongelaufen ist, beschränkte sich das Anprobieren diesmal wirklich auf eine kurze Passprobe, nach der zwei Modelle übrig blieben.

Ein Paar beige Spangen-Pumps mit recht flachem Absatz (um auch den längsten Salon-Tag durchzustehen, ohne irgendwann auf Crocs wechseln zu müssen).

Und ein Paar schwarze Keil-Pumps, die ich einfach nur abgefahren retro finde (und auch sehr bequem).

Serienbilder

Wir sind ja ständig am optimieren unserer Fototechnik und dabei auch daran, wie wir am besten Bilder machen können, wenn wir nur zu zweit hier im Salon sind. Unsere Kabelfernbedienung kennt ihr ja schon aus anderen Artikeln und es sah immer etwas seltsam aus, wenn Lisi ihren Arm unterm Umhang rausstreckte, um den Auslöseknopf zu bedienen.

Eine Alternative wäre ein Fernauslöser des gleichen Herstellers, der aber einen gewissen Anschaffungswiderstand hat und dazu noch mit seinem Empfänger den Blitzschuh der Kamera blockiert (den wir aber meistens für den Aufsteckblitz brauchen). Also hat Lisi – die Technikgöttin hier im Hause – einfach mal alle Möglichkeiten der Kabelfernbedienung ausprobiert ud dabei die Serienbildfunktion entdeckt, die in einem definierten Abstand Bilder macht, bis entweder die Karte voll ist oder der Akku der Kamera schlapp macht (am Sonntag passiert). Das haben wir gleich mal ausprobiert und sind mit den Ergebnissen – fürs erste Mal – äußerst zufrieden.

Klar gibt es dabei noch ein paar Fußangeln und zwischendrin immer mal lustige Bilder, von denen ich Euch im Anschluss einige zeigen möchte, aber vom Prinzip her ist es das, wonach wir gesucht haben. Wir können uns auf unseren Spaß konzentrieren und der Foto macht den Rest, so lange wir ihn und seine Blitze mit Saft versorgen.

Hier also die Bloopers oder Outtakes unseres ersten Versuchs mit den Serienbildern:

Wenn ich zu dicht vor dem Objektiv stehe, fokussiert die Kamera mal lieber auf den Staub an ihrer Linse.

Auch ein schöner Rücken kann bekanntlich entzücken, aber nicht unbedingt so. ;n)

Zum Glück haben wir noch den Spiegel, der etwas von der netten Szene eingefangen hat!

Vorwärtwäschen sind doch einfach was Feines oder? Und wenn ich dann noch die Kamera aus der Schneideposition in die Waschposition gedreht hätte – ein Träumchen! ;np

Damit ihr auch einen kleinen Vorgeschmack auf das bekommt, was an – unserer Meinung nach – guten Bildern vom Sonntag vorhanden ist, hier eins von rund 200 der Serie, die demnächst veröffentlicht werden:

So ganz nebenbei

haben wir beim Plaudern am Wochenende übrigens die Marke von 50.000 Besuchern geknackt.

Das finde ich – für einen Spezial-Blog wie meinen – schon eine ganz beachtliche Zahl an Besuchern und das ist in erster Linie Euch zu verdanken! Denn ich hätte nicht gedacht, dass ich mit meinem Geschreibsel und unseren Amateur-Bildern über einen doch so langen Zeitraum Eure wiederkehrende Aufmerksamkeit genießen darf.

Dafür von mir heute – mal wieder – ein ganz großes DANKESCHÖN!

Da die Besucherzahlen in den letzten Tagen rapide gestiegen sind (neuer Tagesrekord am 21. August mit 456 Zugriffen) denke ich, dass wir hier in gewohnter Manier weitermachen. Es scheint ja doch im Großen und Ganzen Euren Geschmack zu treffen. ;n)

LG sendet Euch Martina

Vergessene Details

Kennt Ihr das, dass man über dem Großen und Ganzen die kleinen, aber eigentlich beachtenswerten Details übersieht? Mir geht es manchmal so, dass ich vor lauter Begeisterung (oder Entsetzen) über ein aufgenommenes Bild vergesse, auf die kleinen Schätze zu achten, die sich darin verstecken. Die tragen in ihrer Gesamtheit natürlich auch zum Großen und Ganzen bei, werden aber in ihrer Einzigartigkeit nur selten gewürdigt (Markus vom Studio Laura hat da jedoch auch einen besonderen Blick für).  Diese Würdigung möchte ich heute mal nachholen und habe dazu ein paar Bilder bzw. Bildausschnitte oberhalb des Makrobereichs zusammengestellt, die besondere Momente oder Details zeigen. Auf das die Kleinigkeiten nicht in Vergessenheit geraten; hier und überhaupt. :n)

Das Verschließen der Schürze - für mich eine kleine Bondage
Riemchenpumps über Glanznylons
Paspeln an der Färbeschürze
Aufgesetzte Werkzeugtaschen
Blitzreflektion im Spiegel

Gerade das letzte Bild ist ein echter Schnappschuss, da der keine Kosmetikspiegel eigentlich dazu dient, den Slave-Blitz auszulösen. Lisi wollte meine Nylons ablichten, während ich den Kittel wechsele und hat mich unbewusst zur Lichtgestalt gemacht. ;n) Korrektur: Lisi wollte, dass das Bild so wird, wie es ist! ;n)